Bei
folgenden Phänomen sollte man daran denken, dass Scham im Spiel sein könnte:
- Jemand
fragt sich oft, „Was andere wohl über mich denken?“ („Wenn
ich das und das täte, was würden die anderen dann denken?“)
- Jemand
benutzt häufig das Wort „man“.
- Jemand
neigt zu Selbstabwertungen und achtet mehr auf Fehler als auf
seine Kompetenzen und Leistungen.
- Jemand
kann schlecht „nein“ sagen (kann sich nicht abgrenzen).
- Jemandem
fällt es schwer zu konkurrieren.
- Jemand
will es möglichst allen recht machen, neigt zu Konformität.
- Jemand
beschäftigt sich vor allem mit sich selbst.
- Jemand
kann sich nicht richtig freuen oder auf etwas stolz sein.
- Jemand
fühlt sich minderwertig.
- Jemand
ist kontaktscheu (steht nicht gerne im Mittelpunkt, verlässt
nicht gerne das Haus) oder leidet unter einer „sozialen Phobie“.
- Jemand
reagiert in Gegenwart anderer mit Angst, Panik oder Depression
(dazu gehört auch "Schulangst" bei Kindern).
- Jemand
fühlt sich einsam und ausgeschlossen.
- Jemand
hat Schwierigkeiten, seine Gefühle zu beschreiben.
- Jemand
wertet einen anderen ab,
beschämt oder demütigt
diesen, stellt ihn bloß, ist zynisch.
- Jemand
schockiert seine Umwelt durch auffälliges Verhalten.
- Jemand
hat Geheimnisse oder wird von einem
(Familien)geheimnis
beherrscht, will Dinge für sich selbst behalten.
- Jemand
hat die Sorge, einem anderen etwas wegzunehmen (etwa einen
Behandlungsplatz beim Psychotherapeuten).
- Jemand
ist misstrauisch, zwanghaft und unfähig, sich hinzugeben
(anzuvertrauen).
- Jemand
weiß nicht genau, wer er ist (Identitätsproblem). Oft fragt er
sich, ob er wirklich gemeint ist. Mit keiner seiner vielen inneren
Stimmen kann er sich richtig identifizieren,
- Jemand
leidet über längere Zeit unter unklaren Körpersymptomen, die
Angst machen (kann seine Emotionen nicht richtig deuten)